Nikon AF Nikkor 28 mm/2, Schöne Fixoptik

Habe mir das objektiv für stadterkundungen gekauft (an einer nikon d5100, also im dx-format). Es ist leicht, lässt sich wunderbar schnell und präzise manuell fokussieren und ist ideal für reisereportagen. Ich habe auch modernere und teurere objektive. Und natürlich sind die oft einen tick schärfer. Für all jene, die fotografie nur noch als technisches hochleistungsspiel und nicht als kunst begreifen, ist dieses objektiv nichts. Aber für diese dürfte cartier-bresson auch nicht ein bild veröffentlicht haben. Für alle die ein leichtes objektiv mit charakter und breitem anwendungsbereich suchen: hier ist es. Nachtrag: inzwischen habe ich das objektiv an einer nikon d300s und die beiden sind ein wunderbares team.

Da das 24er schon länger in meinem besitz ist/war habe ich es an meiner neuen d810 getestet,. . Kurz und knapp: es ist leicht, angenehmer bildwinkel, aber schärfe an der d810 ungenügend. Sigma 35 art ist meine referenzklasse an der d810.

Voraussetzungen:ich mag festbrennweiten. An meiner d750 oder d610 befinden sich meist ein 50mm oder 85mm. Da ich seit dem fx-umstieg endlich auch echte weitwinkelfestbrennweiten nutzen kann (mit dem entsprechenden bildausschnitt), wollte ich für wenig geld ausprobieren, wie sich so ein 35mm am vollformat anfühlt. Bei meinem fotohändler konnte ich das nikon 35mm 1. 4 im und vor dem laden testen (das nikon 35mm f2 war nicht lagernd). Die waren toll, aber mit 450-750,- auch ganz schön teuer für ein objektiv, von dem ich mir noch gar nicht sicher war, ob ich es brauche. Also gebraucht ein nikon af-d 35mm f2 für rund 230,- gekauft. Das sind die voraussetzungen für mein 35mm experiment. Gebotene bildqualität:- bei blende 2 (offen) vignettiert das objektiv relativ deutlich. – die schärfe ist bei blende 2 im zentrum echt gut, am rand dafür deutlich () schwächer. 8-4 relativieren sich die o. – der unschärfebereich (bokeh) ist speziell. – da wenig glas verbaut ist (6 elemente), kommen sehr plastische/kontrastreiche bilder aus dem 35mm f2d. Verarbeitung- sehr kompakt (kleiner als ein af-s 50mm 1. 8)- sehr gut verarbeitet- keine gummilippe gegen feuchtigkeitautofokus:- sehr () rasch beim ersten fokussieren (an der d750), beim nachfokussieren etwas langsamer. – hörbar, aber nicht krächzend laut.

Key Spezifikationen für Nikon AF Nikkor 28 mm/2,8 D Objektiv (52mm Filtergewinde):

  • Geben Sie Ihr Modell ein,
    um sicherzustellen, dass dieser Artikel passt.
  • Focal length: 28 mm
  • Filter size: 52 mm
  • Colour of product: Black

Kommentare von Käufern

“Hervorragendes, preisgünstiges Weitwinkelobjaktiv
, Ein gutes Objektiv
, Rezension Enrico Chini

Ich nutze das objektiv an einer analogen nikon f4 und über einen novoflex-adapter an einer canon 5dii. In der zuletzt genannten konfiguration klappt die vermählung der zwei konkurrenten hervorragend und bildet ein wirklich harmonisches gespann. Wer hätte das gedacht?wer den vorgänger, also das rein manuelle ais 35 2. 0, mit dem es ja von den inneren werten her identisch ist, kennt und in der hand hatte, wird vielleicht eine wenig an der verarbeitungsqualität des nachfolgers rummäkeln, stellt dann aber doch fest, dass es recht solide verarbeitet ist und sich auch gut manuell bedienen lässt. Es ist auch mit der aufschraubbaren sonnenblende immer noch schön kompakt. Im zusammenspiel mit der f4 lieferte das objektiv schon eine sehr überzeugende vorstellung und ich stellte schnell fest, dass man mit dieser brennweite für einen großteil der ausnahmesituationen gut gerüstet ist. Selbst auf film sind die knackige schärfe bei höheren blendenwerten und die wirklich brillante kontrastleistung des objektivs klar erkennbar. Im zusammenspiel mit der 5dii läuft die optik dann zur höchstform auf. Ich war von den socken, als ich sie erstmalig an diese kamera anschließen und mir die bilder ansehen konnte, was natürlich auch ein wenig mit meinen eher runter geschraubten erwartungen zu tun hatte. Trotz des alters wird sofort klar, dass man es mit einer modernen optik zu tun hat, die auf kontrast – und schärfeleistung hin getrimmt ist.

Die optik sitzt als standardoptik an meiner kamera. Ich verwende sie sehr gerne um an die menschen heranzugehen. Empfehlen kann ich dazu einen sunshade, die brennweite lässt naturgemäß gern mal einen flare rein. Nikon AF Nikkor 28 mm/2,8 D Objektiv (52mm Filtergewinde) Bewertungen

Durch die begeisterung über die festbrennweiten 1. 8/50mm angeregt,war ich auf der suche nach einer weitwinkelfestbrennweite. Eine etappe war das neue dx 1. 8/35, mit dem ich nicht zufrieden war. Nun also dieses “alte” 24iger. Sowohl schärfe, lichtstärke als auch bildwinkel gefallen. In foren werden ihm mangelnde schärfe unterstellt, was ich bei meinem nicht sagen kann. Es entspricht an dx annähernd einem 35er und ist somit für mich mein immerdraufobjektiv. Mein 18/55er kitobjektiv erreicht weder die schärfeleistung noch lichtstärke,das 24er ist auch noch kompakter als dieses. Ich habe es aber auch manuel an der d40, was ebenfallsmit ein wenig Übung funktioniert.

Der titel sagt eigentlich schon alles. Streicht alle im internet kursierenden erfahrungsberichte – einschließlich diesem – und hoch wissenschaftlichen analysen zu dieser linse und ihrem verhalten an digitalen sensoren aus euren köpfen. Schraubt sie stattdessen lieber an eure kamera und erfreut euch an diesem kompakten und lichstarken klassiker. Autofokusmotor in der kamera vorausgesetzt. Auch ich habe mich lange zeit von den berichten im internet bezüglich der leistung des af nikkor 24mm 2. 8d an digitalen kameras abschrecken lassen. Wie sich herausstellte, war das ein großer fehler. Die abbildungsleistung und schärfe der linse selbst an der hochauflösenden nikon d7000 ist bereits bei offenblende einsame spitze. Es macht einfach nur spaß damit zu fotografieren. Allerdings bezieht sich diese erfahrung auf ein brandneues und einwandfreies exemplar.

Rein nüchtern betrachtet ist die nische für das gute alte 1:2/35 mm d recht klein geworden. Es wird von allen seiten in den zange genommen bzw. In frage gestellt:- für reine dx-fotografen gibt es das dx 1:1,8/35 g, das deutlich günstiger und zugleich auch noch schärfer (bei blenden < 5. Daneben gibt es auch noch das dx 40 mm micro, das ebenfalls noch günstiger ist - nicht ganz so lichtstark aber dafür ein waschechtes makro. - für fotografen mit einsteigermodelle funktioniert es nur ohne autofokus- stolze besitzer einer d800 oder auch d600 werden dieses objektiv nicht lieben, weil die auflösung (vor allem offen und/oder am rand) nicht mehr ganz zeitgemäß ist- bei statischen motiven ist bezüglich verwackelgefahr jedes zoom-objektiv (zumindest mit 2. 8er lichtstärke) deutlich überlegen, weil das 35er keine stabilisator hat (wie auch fast keine andere festbrennweite)optimal ist diese linse dagegen für- besitzer der d700 oder einer der d3-varianten sowie nat. Der analogen f3/f4- kompromissbereite besitzer von d600 und d800 (das 1. 4er ist schon extrem teuer und gerade bei portraits ist schärfe nicht alles)- dx-fotografen, die sich den weg zum vollformat offen halten wollen (und lieber fotografieren als auflösungscharts vergleichen)- actionreiche motive bei wenig licht- leute, die nur mit einer linse los ziehen wollen und dabei unauffällig bleiben wollen (street) oder wenig gewicht schleppen wollen (bergtour)- (ganzkörper-)portraits in innenräumen, wenn ein 50er wegen platzmangel oft zu lang ist- fotografen, die die linse auch an canon (mit adapter) oder mit balgengerät oder zwischenringen nutzen wollen (dann scheiden die neueren g-linsen aus, da diese keinen blendenring besitzen)- leute, die gerne ihre objektive wechseln und festbrennweiten liebenich verwende das objketiv auch gerne für das stitchen von panoramen (z. Vom berggipfel aus), bei blende 5,6 ist schärfemäßig mind. So gut wie das 1,4er oder das dx.

Jetzt ist die bestellung korrekt angekommen und ich bin zufrieden. Mit freundlichen grüßenenrico chini.

Absolut top linse mit sehr guter bildqualität – wer’s dann noch, so wie ich, für 150 € sehr gut gepflegt gebraucht erstanden hat, ist ein glückspilz.

Ich benutze das 28er an der d300. Mit den 42mm, die es dabei dann im dx-format ausmacht, habe ich somit ein schönes erweitertes normalobjektiv. Was mich ein bisschen gewundert hat, ist das kunststoffgehäuse (übrigens, wie die “alten afd” ist dieses 28er auch “made in japan”). Das 24er)sind noch aus metall. Aber gut, darauf kommt es nicht an. Nur die leistung zählt – und die ist in diesem fall tadellos, eben nikon. Sowohl mit blick auf die brennweite als auch hinsichtlich der optischen qualität kann ich das objektiv rundum empfehlen.

Doch endlich ist sie mein :)an der d7000 macht die linse eine äußerst gute figur, und liefert da nun das kleinbild-Äquivalent. Mit blende 2,8 ist sie auch lichtstark genug für grenzwertige lichtverhältnisse. Sie steht den bildern der 35mm 1,8 g in nix nach, ist nur durch den stangenfokus ein klein wenig langsamer. Tolle linse, empfehlenswertachtung: die frontlinse ist leicht nach außen gewölbt, eine entsprechende geli (hn-1) ist also von nutzen auch in sachen erster schutz des glases.

. Mit dem es freude macht zu fotografieren. Im netz findet man bereits zahllose rezensionen zu diesem objektiv, sodass ich nur meinen subjektiven eindruck kundtun werde. Sicherlich gibt es bessere technik, zumal nikon inzwischen auch für das fx-format ein 35mm 1. Ich bin aber noch immer von diesen af-d objektiven begeistert:- das filtergewinde ist kompatibel zu den meisten alten nikkoren (52 cm), das erspart mir, teure pol-/ uv-/ nd-filter anzuschaffen- der autofokus hat eine sehr schnelle geschwindigkeit, obwohl mir das nicht immer als sehr wichtig erscheint- das objektiv besitzt einen blendenring, kann somit auch an analogen kameras gut genutzt werden- die abbbildungsleistung ist m. Sehr gut, wobei man im weitwinkelbereich immer abstriche bzgl. Vignettierung machen muss- ich kann mich mit diesem objektiv sowohl in der fx-welt, als auch im dx-bereich bewegen. – kaufempfehlung: unbedingt, sofern fx vorhanden, an der dx-kamera reicht wahrscheinlich schon das hochgelobte und billigere nikon af-g 35mm f1.

Der empfehlung anderer rezensenten für fx-anwender, besser das 1. 8er dx objektiv an einer fx kamera zu verwenden, kann ich nicht folgen. Ich besitze eine d600, ich besitze das 1. 8er dx objektiv seit längerem und seit kurzem auch dieses 35/2. Für mich ist es durchaus ein spürbarer unterschied, wenn ich von meinen 24 mp durch umschalten auf den dx-modus nur noch 10 mp habe. Das mag für viele anwendungen reichen, aber ich bin damit nicht zufrieden, wenn ich über 50% meiner pixel einfach so “wegwerfe”. Wofür kaufe ich mir denn eine 24 mp kamera?. – doch nicht, um 10 mp bilder zu machenich bin mit dem 35/2. 0 im augenblick sehr zufrieden, da es alle meine anforderungen weitgehend erfüllt:- es ist klein und leicht- es ist sehr solide gebaut- es ist relativ günstig (im vergleich zur einzigen anderen 35 mm fx festbrennweite von nikon, oder der alternative von sigma)- und es macht schöne bildersicher ist es optisch nicht auf dem neusten stand, aber hey – als das objektiv auf den markt kam war es “gut” oder wenigstens “gut genug” auch für dia-aufnahmen, die etwa auf der leinwand die auflösung einer dslr mit 24 mp erreichten (wenn man 24 mp mit 300 dpi ausdrucken würde). Und da hat niemand gemeckertdie vignettierung und die randunschärfe bei offener blende sind bei portraits oder anderen freistellungsversuchen sowieso kein echter störfaktor. – da will man ja sowieso lieber ein “bokeh” haben. Für mich ist das objektiv ein echter kleiner geheimtipp. Meine 50er objektive haben – für meinen geschmack – für den “always on” betrieb zu viel abgeschnitten. Das 35er kommt meinem sehverhalten näher.

Ich habe das 35 dx getestet, war sehr enttäuscht, habe diverse zoomoptiken getestet, aber kein objektiv konnte mich so zufriedenstellen, wie das 24er. Ich nutze es an der d300 und der autofokus ist super schnell ( viel viel schneller als das neuere 35er), die bilder sind super scharf. Ich finde es extrem klein und leicht und trotzdem qualitativ hochwertig verarbeitet. Ich bin mittlerweile eine riesen freundin von festbrennweiten ( 50er, 85er)geworden. Das 24er habe ich jetzt noch öfter drauf, als mein geliebtes 50er, da es fast einfach dem menschlichen blickwickel nahe kommt und ich es gerne bei unternehmungen in der stadt benutze.

Das nikkor 28mm 1:2,8d, auch zu finden als “28mm f/2. 8 af-d”, gehört zu den klassischen nikon-kompaktobjektiven aus der prä-dslr-Ära. Es gibt eine ganze reihe dieser kleinen, oftmals sehr feinen objektive, die auch großteils bis heute gebaut und neu verkauft werden; beispielsweise gibt es noch das 24mm 1:2,8d, das 35mm 1:2,0d, das 50mm 1:1,8d und das 85mm 1:1,8d. Allen gemein ist eine sehr kompakte bauform und geringes gewicht. Achtung: diese objektive enthalten keinen fokus-motor (und erst recht keinen “ultraschall”-motor), dieser muss im kamera-gehäuse eingebaut sein. Das ist bei den “besseren” dx-serien (aktuell d7x00) der fall und bei allen fx-kameras sowieso. An einer d5x00 wäre das objektiv aber nur mit manueller fokussierung zu betreiben. An dx-kameras entspricht die brennweite im optischen eindruck grob einem 42mm-objektiv mit blende f/4,2. Eine kurze anmerkung zu den objektiv-serien bei nikon. “af” sind autofokus-objektive, eingeführt in den 1980ern.

Das 35er wird schon lange nicht mehr als echtes weitwinkel angesehen, weil es vielfach als standardobjektiv eingesetzt wurde und auch heute noch bei den digitalen kompaktkameras häufig als kürzeste brennweite (bezogen auf kleinbild) dient. Auf der suche nach einem lichtstarken und kompakten normalobjektiv mußte ich feststellen, daß die 50er – bedingt durch den kleineren sensor im aps-c-format – an meiner d200 schon in richtung portraittele gehen. Ich entschied mich deshalb für das klassische 35mm-nikkor. Hat es beim kleinbildfilm einen bildwinkel von 62°, so bleiben beim nikon-dx-format noch 44° übrig. Zum vergleich: das 50mm bietet beim kleinbild sogar 46°, das mikro-nikkor 55mm liegt bei 43°. Positives kann ich an diesem nikonobjektiv festhalten: nur eine geringe, kaum sichtbare, tonnenförmige verzeichnung; im dx-format keine abschattung in den ecken dank des großen bildkreises; nahgrenze von nur 25cm (aber ohne crc-ausgleich); schneller autofokus (kein af-s); blendenskala von 2 bis 22; klassisches nikkor mit hoher abwärtskompatiblität; leicht abgeblendet als optisch gut bis sehr gut zu bezeichnen; hochwertige verarbeitungsqualität – wer darauf wert legt: es ist “made in japan”; klein und leicht bei hoher lichtstärke; geringe gegenlichtempfindlichkeit auch ohne sonnenblende; filtergewinde 52mm identisch mit vielen anderen nikkoren. Was nicht so schön ist: die sonnenblende wird in das filtergewinde geschraubt, der einsatz von filtern könnte sich somit etwas schwieriger gestalten: entweder blende oder filter (vermute ich mal, habe z. Keine filter = 52mm zum ausprobieren), wegen der geringen gegenlichtempfindlichkeit kam man aber auch auf die blende verzichten. Beim einsatz dieses objektives an einer digitalen spiegelreflexkamera muß in jedem fall berücksichtigt werden, daß es nur für analoge kameras gerechnet wurde.

53mm kleinbild-Äquivalent auf nikon dx. Sehr gute schärfe und kontrast. Bei offenblende leichte vignettierung und randunschärfe, ab 2. 8 aber beides kein thema mehr. Gute naheinstellgrenze (25cm ab filmebene). Bokeh im nahbereich ok, bei scharfstellung auf weiter entfernte objekte lässt es aber sehr zu wünschen übrig (kringelförmige spitzlichter, unruhiges bokeh) – dafür ein stern minus. Insgesamt gute performance, handlich, macht spass. An den nikon dslr kameras ohne autofokusmotor (d40, d60) natürlich entgegen der beschreibung kein autofokus. Stangenautofokus über fokusmotor im kamerageähäuse (d50,d80,d90.

Das 35/2 gehört schon jetzt zu den klassikerobjektiven (einführung 1989) und wurde für das vollformat entwickelt. Der aufbau ist einfach, ohne motor und resultiert nicht nur in einer geringen baugröße, sondern ebenso in einem niedrigen gewicht. Die abbildungsleistungen sind an vollformat (klassisch film und der d700) bei offenblende gut und werden ab blende 5. Gerade im unteren blendenbereich lässt sich das objektiv kreativ einsetzen und erlaubt ein schönes spiel mit der tiefenschärfe. Das objektiv hat hier beinahe makrofähigkeiten. An dx hat man quasi ein normalobjektiv.

Dieses objektiv ist ein absolutes highlight – es zeichnet scharf mit sehr wenigen verzerrungen und sehr geringer chromatischer aberration. Dazu kommt der günstige preis. Der farbcharakter ist auf der warmen seite. Es ist für analoge vollformatkameras gerechnet, ist aber auch an digitalen vollformatkameras ein hit.

Um die lücke zwischen dem 1,4/50 und dem 2,8/14 zu schließen, habe ich mir das kleine 24er gekauft. Einsatzgebiet ist das kleinbildformat (auch fx oder “vollformat” genannt), sprich d700 und f100. Die entsprechenden zoomobjektive sind entweder zu groß/zu schwer oder haben bei 24mm eine unbefriedigende abbildungsleistung. Mein 2,8-4/24-85 ist zwar noch einigermaßen handlich, hat aber im bereich von 24 – 28mm eine deutliche wellenförmige verzeichnung und eine sichtbar wärmere abstimmung, die in der analogen fotografie durchaus stören kann. Das af-d 2,8/24 ist in der farblichen wiedergabe neutral, die tonnenförmige verzeichnung ist je nach motiv durchaus sichtbar, aber nicht übermäßig störend, evtl. Aber bei architekturaufnahmen. Bei offener blende zeigt es wie fast alle klassischen weitwinkellinsen von nikon eine deutliche abschattung in den ecken und einen deutlichen abfall der auflösung zum bildrand hin. Für eine gleichmäßige abbildungsqualität sollte zumindest auf f5,6 abgeblendet werden, idealerweise auf f8. Die nahbereichskorrektur crc (floating elements) soll über den ganzen einstellbereich von nah bis fern für gute abbildungsleistung sorgen. Auch in seinen anderen eigenschaften paßt es in die reihe der af-d weitwinkelnikkore: schnelle fokussierung, da der autofokus nur einen kurzen weg zurücklegen muß.

Im prinzip als lichtstarkes indoorobjektiv ok, da waren mir die schwächen (su. Aber draußen als ww für landschaft enttäuschend. Mittig noch annehmbar, aber am rand einfach nur schwach, auch bei f 5,6. Habe es durch das tamron 35mm 1,8 vc ersetzt, das ist eine offenbarung dagegen.

Fast alle dx-fotografen beschäftigen sich, wenn sie sich eine “normalfestbrennweite” zulegen wollen mit dem 1,8/35 dx; das in seinem schatten stehende und seit 1988 mit unverändertem optischen system auf dem markt befindliche af 2/35 wird durch das erscheinen des neuen af 1,4/35 g weiter an zuspruch verlieren. Hier zur entscheidungsfindung ein vergleich von af 2/35d und af-s 1,8/35 dx:folgende positiva sind für das 2/35 zu verzeichnen:- auffälligste eigenschaft des 2/35 gegenüber dem 1,8/35dx ist sicherlich die einsatzmöglichkeit nicht nur an dx-kameras, sondern auch an analogen und digitalen vollformatkameras. Bei einem “gemischten” kamerapark oder wenn man sich die vollformatoption offenhalten möchte, macht daher das 2/35 mehr sinn als das 1,8/35dx. – das 2/35 hat kleinere gehäuseabmessungen als das 1,8/35dx und lässt sich daher oft noch in eine ecke der kameratasche quetschen, in das das 1,8/35dx nicht mehr hineinpasst. – das mit spindelantrieb ausgestattete 2/35 fokussiert schneller als das af-s-angetriebene 1,8/35dx (kameragehäuse mit mechanischem af-antrieb vorausgesetzt – sonst ist handbetrieb erforderlich). – das 2/35 ermöglicht einen größeren abbildungsmaßstab als das 1,8/35dx (25 statt 30cm mindestabstand) und ist damit schon fast ein “halbes makroobjektiv”, was sich durch einsatz des pk11a noch verstärken lässt. Nachteilig beim 2/35 ist seine relativ weiche abbildung bei offenblende insbesondere im randbereich gegenüber dem offen schärferen 1,8/35dx; um eine blende geschlossen sind die abbildungsleistungen beider objektive in der praxis vergleichbar. Die 1/3 lw höhere lichtstärke des 1,8/35dx gegenüber dem 2/35 fällt hingegen angesichts der high-iso-performance der heutigen dx-kameras überhaupt nicht ins gewicht. Wem es bei dieser brennweite kompromisslos auf lichtstärke ankommt, der sollte zu dem leider sündhaft teuren af-s 1,4/35g greifen, zumal mit dieser lichtstärke die gestaltungsmöglichkeiten besser als mit beiden anderen 35ern sind.

Summary
Review Date
Reviewed Item
Nikon AF Nikkor 28 mm/2,8 D Objektiv (52mm Filtergewinde)
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4,2 of 5 stars, based on 25 reviews

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